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Ein blaues Auge als „Frühwarnsystem“ |
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Donnerstag, 30 August 2007 |
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In Leoben stimmte die Leistung nach der Pause bedenklich – negative Folgen blieben (noch) aus.
45 Minuten lang konnte Kurt Garger am Freitag absolut zufrieden
mitverfolgen, wie seine Profis die Gastgeber aus Leoben im Griff
hatten. „Wir sind da als gute Auswärtsmannschaft aufgetreten und sehr kompakt gestanden. Auch nach vorne hatten wir unsere Möglichkeiten.
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Ich erinnere nur an die Top-Chance von Marcelo, als er im Sechzehner völlig unbedrängt zum Schuss kam. Außerdem wurde uns nach einem Foul an Benjamin Sulimani ein glasklarer Elfer vorenthalten.“
Soweit, so gut. Nach Wiederbeginn aber präsentierten sich die Nordburgenländer in einer völlig konträren Verfassung. „Wir haben nicht mehr realistisch um den Sieg mitspielen können. Im Gegenteil: Letztlich wurde es ein glückliches Unentschieden, weil Leoben einige sehr gute Chancen vorfand.“
Dabei war des Trainers Konzept an sich klar: „Hätten wir so weitergespielt wie vor der Pause, wäre Leoben über kurz oder lang gebrochen. So aber brachten wir uns selbst in arge Probleme.“
Zu große Löcher zwischen Offensive und Defensive
Vor allem im Mittelfeld sah sich Kapitän Martin Lang als defensiver Staubsauger ein ums andere Mal mit mehreren Gegenspielern konfrontiert. Einerseits arbeiteten die beiden Spitzen (Benjamin Sulimani und Mensur Kurtisi) nicht mehr ausreichend nach hinten, andererseits fehlte Marcelo mit Fortdauer des Spiels der „Saft“, um Lang in der zentralen Defensivbewegung zu entlasten. „Nach der Pause haben wir gebettelt und so ziemlich alles falsch gemacht. Wir werden das aber besprechen, jeder wird seinen Senf dazugeben, und dann werden wir versuchen, es im nächsten Spiel wieder besser zu machen,“ analysierte der Kapitän trocken.
Unterm Strich war laut Garger jedenfalls „das Loch nach vorne einfach zu groß. Dadurch gelang auch wenig Entlastung.“ Auch über die rechte Seite klaffte speziell in der Rückwärtsbewegung zwischen Richi Stern und Bernd Kaintz eine zu große Lücke.
Und auf der linken Abwehrseite bemerkte Garger, „dass Alois Prohaska etwas verunsichert wirkte. Das wird sich aber sicher wieder legen.“
Fazit: Am Ende zählt immer das noch Ergebnis – das ist mit 0:0 positiv. In der Zukunft wird ein Leistungsabfall wie nach der Pause in Leoben aber sicher bestraft werden. Das sollte Warnung genug sein.
Quelle: BVZ 35/2007 - von Bernhard Fenz
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